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Maria Geszler-Garzuly

Der bestirnte Himmel über mir, und das moralische Gesetz in mir

Die 1941 in Budapest geborene Künstlerin machte Ihr Keramikdiplom 1965 an der Ungarischen Akademie für Handwerk und Design. Sie arbeitete anschließend ein Jahr in der Majolica Fabrik in Hódmezövásárhely als Designerin und später für die Keramikfabrik Magyarszombatfa. Seit 1975 besitzt sie ihr eigenes Keramikatelier. Sie ist u. a. Mitglied der ungarischen Kunststiftung. Seit 1982 ist Maria Gezler-Garzuly Mitglied im internationalen Keramikverband ICA und seit Gründung des internationalen Keramikstudios in Kecskemét Mitglied des Künstlerrates. Sie stellte Symposien zusammen, leitete sie und gründete u. a. die Bosen-Keramik-Gruppe. Geszler-Garzuly zeigte ihre Werke in vielen internationalen Ausstellungen. Ihre Arbeiten wurden mit zahlreichen internationalen Preisen ausgezeichnet.

"Meine Lebensgeschichte ist ein Netz, gewebt aus Ereignissen innerer Emotionen und Ideen nach einem langen Kampf, die Suche und Unsicherheiten, zwischen Angst und Glücksgefühl. Das kalte Atelier, der schwere Ton, die scheinbar unendlichen Feuerungsstunden, der müde Körper, die schmerzende Hand, alle diese Dinge sind nur die äußeren Zeichen dieses Abenteuers. Die Zeit nach dem Erhalten des Werkes, nach der Schöpfung und ihrer Objektwerdung aus der Idee gleicht dem leeren, hohl klingenden Räumen, in denen die Seele verängstigt umherstreicht, wo in der Tiefe, aus dem Dunkel heraus plötzlich etwas aufblinkt. Die Welt wird grün und ich werde neu geboren."



Hintergründe zu ihren Werken

" Impressionen " - Anfang des 20. Jahrhunderts  brachte Theo von Gogh, französisch - holländischer Kunsthändler, Zeichnungen, Gemälde, Holzschnitte aus der Edo-Kultur aus Japan und zeigte sie in Paris. Die wunderbaren Gemälde der französischen Impressionisten erinnern an dies geschäftige Leben des Utamaro ( Schönheiten des Rotlichtbezirkes ) an dessen Drucke von Holzschnitten, die herrlichen Landschaften Hiroshiga’s und Hokusai’s deren großartiger Dekorationsreichtum ( bei Erhalt der glatten Oberflächen, Punkte, Linien, klare Farben) der Utagawa Schule.

Mir liegen diese Arbeiten sehr nahe am Herzen, die ich am Ende des 20. Jahrhunderts auf einem Japanbesuch entdeckte, aber mit einem großen Unterschied : Statt der Vögel gibt es bei mir viele laute Flugzeuge am Himmel. Ich sitze in einem von ihnen und halte mich fest an meiner Phantasie, angstvoll an van Goghs leuchtenden , kleinen gelben Stuhl klammernd. Während ich die Welt von oben betrachte, sehe ich kleine Silbermünzen in der japanischen See blinken. An der Küste der Insel bewegt sich eine Perlenkette von Öltankern.

 

Mehr Informationen unter www.facebook.com/maria.geszlergarzuly

 

 

Kunstobjekte der Künstlerin

Landschaft

Körper

Desire

Shadows

Gebetshaus

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